Die 3 Wirkprinzipien
1. Wirkstoffe, das chemische Wirkprinzip
Die Urtinktur enthält alle gelösten Wirkstoffe, die vom verdünnten Alkohol aus der Pflanze extrahiert werden. Analog zu den chemisch-synthetischen Arzneimitteln üben die pflanzlichen Wirkstoffe eine Wirkung auf den Stoffwechsel aus, indem sie die biochemische Aktivität von Enzymen spezifisch beeinflussen. Im Gegensatz zu jenen, die aus einzelnen, meist naturfremden Stoffen zusammengesetzt sind, enthalten pflanzliche Extrakte immer zahlreiche, natürliche Wirkstoffe. Diese greifen zum Teil an unterschiedlichen Stellen im Stoffwechsel an und haben oft auch eine andere Wirkungsrichtung. Dadurch wird die zu therapierende Störung von verschiedenen Seiten angegangen. Diese ganzheitliche Wirkung aktiviert die Selbstheilungskräfte, die das Gleichgewicht im Organismus wieder herstellen können. Pflanzliche Arzneimittel rufen – wenn sie nicht hoch dosiert werden – keine oder nur schwache, reversible Nebenwirkungen hervor. Die Dosierung der Wirkstoffe in den CERES-Urtinkturen ist sehr tief, so dass – von wenigen Ausnahmen abgesehen – keine stofflichen Neben- und Wechselwirkungen zu erwarten sind.
Zum besseren Verständnis der weiter unten behandelten Information wird auf die Bedeutung der Struktur der Wirkstoffe eingegangen: Wirkstoffmoleküle sind Teilchen mit einer komplexen, räumlichen Struktur, die eine Wirkung in Enzymen auslösen. Der Wirkstoff passt aufgrund seiner Struktur wie ein Schlüssel in eine bestimmte Stelle des Enzyms, die – wie ein Schloss – eine spiegelbildliche Struktur hat. Durch die Verbindung von Schlüssel und Schloss bewegt sich ein Teil der Form des Enzyms, wodurch seine Aktivität verändert wird. (Dies ist die allgemein anerkannte, naturwissenschaftliche Lehrmeinung, in sehr vereinfachter Form ausgedrückt.)

