Die 4 Säulen der Qualität
3. Mörsern der Pflanze in einem geschlossenen System
Das Verreiben und Verquetschen von Pflanzen in einem Mörser, gemeinsam mit einem Extraktionsmittel, ist die klassische Methode um ein pflanzliches Arzneimittel herzustellen. Bei dieser Verarbeitungsweise kann während des Aufschlussprozesses der Zutritt von Luftsauerstoff stattfinden, was zu Oxidationen in der Pflanze führt.
Bei der CERES Heilmittel AG erfolgt dieser Aufschlussprozess daher in dem verschlossenen Glaskörper der CERES Mörsermühle. Nach den Vorschriften des Homöopathischen Arzneibuches (HAB) werden die zerkleinerten Pflanzen mit einer entsprechenden Menge an Alkohol und Wasser vermischt. In dem verschlossenen Glaskörper der Mörsermühle beginnt nun der schonende Extraktionsprozess im Schutz des Alkohols.
Die Mahlsteine im Inneren der Mühle verquetschen und verreiben die Pflanzen mit dem Extraktionsmittel ohne dass ein Zutritt von Luft stattfinden kann. Die drei Wirkprinzipien der Pflanzen werden in diesem Schritt auf das Extraktionsmittel übertragen. Je nach der Struktur der Pflanze, bzw. des Pflanzenteiles welches verarbeitet wird, dauert der Extraktionsprozess zwischen 15 und 45 Minuten und findet bei Umdrehungsgeschwindigkeit zwischen 50 und 70 Umdrehungen in der Minute statt.
Dieser Verarbeitungsschritt wird intensiv begleitet, für jede Pflanze gibt es Erfahrungen, welche bei der Verarbeitung berücksichtigt werden müssen. Zu dem Zeitpunkt der optimalen Verarbeitung, wenn Pflanze und Extraktionsmittel innig vermischt sind, ist der Mahlprozess abgeschlossen.
Die Alkohol-Pflanzen-Mischung, das Mazerat, wird in Tongefässen für etwa 10–20 Tage mazeriert und dabei täglich von Hand bewegt. Hiernach erfolgt das Abpressen des Mazerates. Die so erhaltene Urtinktur wird anschliessend filtriert.


