Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Ceres-Arzneimittel — von der Einnahme bis zur Bezugsmöglichkeit.
Ceres ist der Name der römischen Göttin des Pflanzenwachstums — in der griechischen Mythologie heisst sie Demeter. Der Name bringt zum Ausdruck, was uns antreibt: eine tiefe Verbindung zu den Kräften, die im Pflanzenwachstum wirken.
«Ø» ist das international verwendete Zeichen für «Urtinktur». Alle Ceres-Urtinkturen werden mit ihrem lateinischen Pflanzennamen und dem Zeichen Ø ausgewiesen — zum Beispiel Hypericum perforatum Ø.
Homöopathische Arzneimittel werden nicht über ihren Wirkstoffgehalt definiert, sondern über ihre Herstellung nach den Vorschriften des Homöopathischen Arzneibuchs (HAB). Ceres-Urtinkturen werden nach dem HAB hergestellt und gelten daher arzneimittelrechtlich als homöopathische Arzneimittel — auch wenn sie nicht verdünnt sind.
Bei homöopathischen Dilutionen (Verdünnungen) liegen die Wirkstoffe in sehr geringer Konzentration vor; ihre Wirkung beruht auf anderen Prinzipien als der reine Wirkstoffgehalt.
Nein — die Präparate unterscheiden sich grundlegend. Bachblüten-Essenzen enthalten keine messbaren Wirkstoffe und wirken ausschliesslich auf der emotionalen Ebene. Ceres-Urtinkturen enthalten pflanzliche Wirkstoffe und wirken organotrop: Ein Nierenmittel beispielsweise regt die Nierentätigkeit konkret an. Die beiden Ansätze sind nicht gleichzusetzen.
Die allgemeine Dosierung für Erwachsene beträgt 1–3 Mal täglich 1–5 Tropfen. Die Maximaldosierung liegt bei 15 Tropfen pro Tag; der durchschnittliche Richtwert bei 6–9 Tropfen täglich (z. B. 2–3 Mal täglich 2–3 Tropfen).
Für sehr sensible Personen empfiehlt sich die Wasserglasmethode: 1–2 Tropfen in ein Glas Wasser (ca. 150 ml) geben und davon mehrmals täglich schluckweise eine kleine Menge nehmen.
Die optimale Dosis ist individuell und hängt von Alter, Konstitution, Sensibilität und der Art der Beschwerden ab. Ihre Apotheke, Drogerie oder die beratende Fachperson hilft Ihnen dabei, die passende Dosierung zu finden.
Bis zu drei Ceres-Arzneimittel können am selben Tag eingenommen werden. Bitte keine Mischungen herstellen — jedes Präparat wird separat eingenommen, damit das Wesen der jeweiligen Pflanze sich voll entfalten kann.
Bei der gleichzeitigen Einnahme von zwei oder drei Präparaten empfehlen wir: morgens, mittags und abends die verordnete Tropfenzahl mit einem zeitlichen Abstand von mindestens 15 Minuten zwischen den einzelnen Mitteln einnehmen. Nehmen Sie die Tinktur vor dem Essen in etwas Wasser — so ist die Mundschleimhaut frei von anderen Aromen.
Ja, leichte Erstverschlimmerungen sind möglich. Sie sollten jedoch nach spätestens drei Tagen abklingen. Ceres-Arzneimittel werden in sehr tiefer Dosierung eingenommen — halten Sie sich an die Empfehlung Ihrer Fachperson. Nach etwa zwei Wochen sollte eine erste Besserung der Beschwerden spürbar sein.
3 Tropfen einer Ceres-Urtinktur enthalten weniger Alkohol als eine reife Banane oder ein Glas Orangensaft. Bei bestimmungsgemässem Gebrauch besteht kein Risiko.
Bei Personen mit Alkoholabhängigkeit sollten alkoholhaltige Arzneimittel aus prinzipiellen und psychologischen Gründen vermieden werden — auch wenn die Alkoholmenge pro Dosis als solche kein medizinisches Risiko darstellt.
Die Ceres-Tropfflaschen sind so gefertigt, dass bei richtiger Handhabung die korrekte Anzahl Tropfen einfach dosiert werden kann. Eine illustrierte Anleitung zur Bedienung des Universaltropfers finden Sie auf unserer Website unter FAQ zum Download.
Ceres-Arzneimittel sind homöopathische Präparate ohne Indikationsangabe. Sie sind zur Individualtherapie bestimmt — Indikation und Dosierung werden durch die beratende Fachperson festgelegt. Daher werden in der Regel keine Dosierungsangaben und Anwendungsgebiete aufgedruckt.
Einige Präparate — jene mit Indikationszulassung — haben einen Beipackzettel (z. B. Ceres Taraxacum comp. Leber-Galle Tropfen, Ceres Erkältungs-Komplex, Ceres Hypericum herba Urtinktur).
Beipackzettel sind mit erheblichem ökologischen und logistischen Aufwand verbunden. Bei Ceres erhalten nur jene Produkte einen Beipackzettel, bei denen die Zulassungsvorschriften weitergehende Informationen verlangen. Bei allen anderen Präparaten erfolgt die Information durch die beratende Fachperson.
Das aufgedruckte Verfallsdatum gibt Auskunft über die Haltbarkeit. Um die Qualität zu erhalten, empfiehlt sich Lagerung im Dunkeln bei Zimmertemperatur.
Wichtig: Eine angebrochene Flasche sollte nicht jahrelang aufbewahrt werden, da Sauerstoff Abbaureaktionen auslöst. Ist die Flasche zur Hälfte geleert, empfehlen wir sie zeitnah aufzubrauchen.
Ceres-Arzneimittel sind apothekenpflichtig, aber nicht rezeptpflichtig. Sie sind in jeder Apotheke und Drogerie erhältlich. Sollte ein Produkt nicht vorrätig sein, wird es in der Regel innerhalb kürzester Zeit vom Grosshändler bestellt.
Eine Direktbestellung bei Ceres ist aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Für Fragen zum Bezug hilft Ihnen die Auslieferungspartnerin ebi-pharm ag gerne weiter: +41 (0)31 828 12 22.
Ceres-Urtinkturen sind in der Anschaffung oft rund doppelt so teuer wie vergleichbare Präparate anderer Hersteller. Auf den Tagesverbrauch umgerechnet relativiert sich dieser Unterschied jedoch erheblich: Aufgrund der deutlich geringeren Dosierung (1–5 Tropfen statt 10–20 Tropfen) reicht eine Flasche erheblich länger.
Der höhere Preis spiegelt den aufwendigeren Herstellungsprozess wider: Handverlesene Pflanzen aus biologisch-dynamischem Anbau, Ernte von Hand, schonende Verarbeitung ohne Erhitzung, und mehrjährige Reifung.
In der Schweiz werden die Kosten für Ceres-Urtinkturen von der Grundversicherung übernommen, sofern sie von einer anerkannten Fachperson verschrieben werden. Wir empfehlen, dies vorgängig mit Ihrer Kasse zu klären.
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