
Arnica montana
Resilienz, Standhaftigkeit, Wärme aus eigener Kraft, Überwindung des Schocks, Selbstheilung
Resilienz, Standhaftigkeit, Wärme aus eigener Kraft, Überwindung des Schocks, Selbstheilung
Kraft aus der Verletzung
Die Arnika ist die Pflanze des Schocks und der Verletzung — körperlich wie seelisch. Sie steht für die Fähigkeit, einen Aufprall zu absorbieren, sich zu stabilisieren und aus eigener Kraft wieder aufzurichten. Der Arnika-Typ ist ausdauernd, leistungsorientiert, zieht innere Reserven bis an die Grenze — und verleugnet oft, wenn diese Grenze überschritten ist («Es ist nichts, schickt den Arzt weg»). Die Arnika fördert die Fähigkeit, Erschütterungen anzunehmen, Schmerz zu integrieren und die eigene Heilkraft zu aktivieren. Sie bringt Wärme in erstarrte, abgeschlossene Zustände — wie die Bergsonne, die selbst auf 2000 Metern Höhe noch leuchtet.
Arnika, Bergwohlverleih
Arnika ist in den Gebirgsregionen Europas heimisch. In der Schweiz findet man sie auf alpinen Wiesen und Weiden, bevorzugt auf sauren, nährstoffarmen Böden. Die Pflanze wird durch Wildsammlung am natürlichen Standort in den Bergen bezogen.
Die wundheilenden Eigenschaften der Arnika waren bereits im Mittelalter bekannt. Blutergüsse, Verletzungen, rheumatische und kardiovaskuläre Beschwerden gehörten zu den Einsatzgebieten, die sich bis heute durchgesetzt haben. Phytotherapeutisch werden vor Allem die Blüten genutzt. Heute werden Zubereitungen aus Arnikablüten nur noch äusserlich zur Behandlung von Blutergüssen, stumpfen Verletzungen und Entzündungen eingesetzt. Der Wirkmechanismus und die klinische Wirksamkeit äusserlich angewendeter Arnikablüten ist wissenschaftlich gut belegt. Auch in der Homöopathie ist Arnika das bekannte Mittel bei Blutungen, Muskelschmerzen nach Überlastung sowie Erkrankungen des Kreislaufsystems.
1. Hänsel, R. & Steinegger, E. Hänsel / Sticher Pharmakognosie Phytopharmazie. (Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft GmbH, Stuttgart, Deutschland, 2015).
2. Madaus, G. MADAUS LEHRBUCH DER BIOLOGISCHEN HEILMITTEL BAND 1-11. (mediamed Verlag, Ravensburg, 1990).
3. BGA/BfArM (Kommission E). Arnicae flos (Arnikablüten). Bundesanzeiger 228, (1984).
4. BGA/BfArM (Kommission C). Arnica montana. Bundesanzeiger 47, (1990).
5. Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC). Assessment report on Arnica montana L., flos. EMA/HMPC/198794/2012 (2014).
Frisch geerntet, von Hand verlesen, bei Raumtemperatur vermörsert und über Jahre gereift. Keine Erhitzung, kein Druck — die volle Lebenskraft der Pflanze, bewahrt.
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